Clubmeisterschaften 2026

Inga Strakeljahn und Dirk Werninghaus setzen sich durch

Die neuen Titelträger des Golfclubs Marienfeld (GCM) heißen Inga Strakeljahn und Dirk Werninghaus. Während des Saisonhöhepunkts bei den Clubmeisterschaften auf den zwei 18er-Runden an der Remse gab die golferische Qualität den Ausschlag.
Clubpräsident Bernd Wittebrock und Spielführerin Christiane Deppe übergaben den Siegreichen die goldschimmernden Pokale unter dem Applaus der vollbesetzten Tische bei Schmedtmanns. Ein spezieller Dank ging an das Organisationsteam und nicht zuletzt an Kirk Woodmore. Der Platzwart hatte die Anlage nach Ansicht der Aktiven einmal mehr top hergerichtet. „Er steht morgens um viertel nach vier auf, um den Platz schön zu machen“, lobte der Clubchef. Bei den Titelkämpfen der Senioren über zweimal neun Runden setzten sich Mitfavorit Jürgen Hölscher und bei den Damen Hedwig Lankowsky (,,tolle Gastro und Atmosphäre, super Unterstützung“) durch.

Einen Showdown mit Publikum an der Bahn 15 hielt das Finale der Herren bereit. Schlaggleich nach 36 Löchern traten dort die beiden Führenden Dirk Werninghaus und Kirk Woodmore zum Stechen an. Weil der überraschend im Titelkampf mitmischende Platzwart seinen Put vorbeischob, sein Konkurrent jedoch zum Birdie einlochte, brandete der Beifall am Teich für den neuen Clubmeister auf. „Das ist unglaublich“, rang Werninghaus überglücklich nach Worten, um für sich persönlich das perfekte Saisonfazit zu ziehen: „Die Matchplay-Meisterschaft geholt, im Mai das einstellige Handicap geschafft, im Vergleichswettkampf Gütersloh weggeputzt und jetzt Meister.“ Der als trainingsfleißig bekannte GCM-Akteur löste damit Titelverteidiger Kai Kleineheismann ab, der Rang fünf erreichte. In der Netto-Wertung unter Berücksichtigung des Handicaps hatte Kieran Farrer die Nase vorn.

So richtig geschafft zeigte sich Inga Strakeljahn nach ihrem Triumph, der zweiten Meisterschaft nach 2023. „Ich habe zwischendurch nicht mehr gewusst, wie ich heiße“, berichtete die Nachfolgerin von Titelträgerin Svenja Pohlhausen von Druck und zudem von einer schlaflosen Nacht vor dem Finale. „Und morgens hatte ich Puls 120.“ Erfolgsgrundlage für Strakeljahn war eine 83 bei starkem Wind Tags zuvor. „Die beste Runde meines Lebens“, sagte die Clubmeisterin. Letztlich hatte sie drei Schläge weniger auf der Scorekarte als die Zweitplatzierte Christiane Deppe.



